„Ihre Nächstenliebe zeichnet Sie aus“

Erstellt am 26.09.2014

Vorstand und Ehrengäste des Bezirksverbandfestes (Foto: Reiner Schrödter)

Körbecke/Kreis Soest – „Ihre Arbeit ist eine Bereicherung für die Region“, begrüßte der stellvertretende Landrat Günter Fiedler die rund 360 Frauen der Frauenhilfen beim Bezirksverbandsfest 2014 in seinem Grußwort in der Möhneseehalle in Körbecke. „Sie wissen, dass die Rolle der Frau sich zwar verändert hat, aber immer noch viele Frauen in Ungerechtigkeit und Not leben. Für diese Frauen setzen sie sich mit Herzblut ein. Ihre Nächstenliebe zeichnet sie aus“, lobte er die Frauenhilfsschwestern die sich unermüdlich für den Dienst am Nächsten einsetzten.

Auch Pfarrer Volker Neuhoff, der in Vertretung des Superintendenten Dieter Tometten die Damen begrüßte, äußerte sich wohlwollend über die große evangelische Gemeinschaft. „Wir brauchen Orte und Beziehungen, die uns gut tun. Die Frauenhilfen im Kirchenkreis sind solche Orte. Die Gemeinden im Kirchenkreis rücken enger zusammen und auch die Frauenhilfen rücken dadurch zusammen und zwar problemlos. Sie sind Vorreiter für das Zusammenwachsen von Gruppen“, stellte er die integrative Kraft der Frauenhilfen in den Fokus. Er ermutigte die Frauen sich um  die größer werdende Zahl von Flüchtlingen zu kümmern und forderte ebenfalls dazu auf auch die erschreckend hohe Zahl der von Armut betroffenen Kindern und Jugendlichen nicht zu vergessen und auch dort hilfreich zu unterstützen.

Weitere Grüße überbrachten Martin Anemüller von der evangelischen Männerarbeit, der sich freute, „dass mit den gegenseitigen Besuchen eine neue Tradition erwächst“ und die stellvertretende Bürgermeisterin der Gemeinde Möhnesee, Birgit Honsel freute sich als Politikerin und Presbyterin der Möhneseegemeinde eine“ Brücke zwischen kirchlichen Engagement und der Politik schlagen zu können“. Die Andacht gestaltete Pfarrerin Lindtraud Belthle-Drury  und Karola Kalipp sorgte für musikalische Begleitung.

Für den unterhaltsamen Teil des Nachmittages sorgte Kurseelsorger Pfarrer Christian Casdorff, der in gewohnt charmanter Weise unter dem Motto „Ja, für Gärten und Kinder lohnt es sich zu leben“, über Alma de l'Àigle berichtete. Die Lehrerin und Gärtnerin gilt als eine der ersten Sonderpädagoginnen und herausragende Rosenzüchterin. Musikalisch untermalte er seinen Vortrag mit Werken von Mozart, den die gebürtige Hamburgerin sehr sehr geschätzt hatte. Zum Abschluss legten die Frauen in guter Tradition noch eine Kollekte zusammen, die in gleichen Teilen für die Kinderkurklinik in Bad Sassendorf und das Frauenhaus Soest in Trägerschaft der Frauenhilfe bestimmt sind.

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